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Mehr Natur – Sage Müllbergen den Kampf an! Low & Zero Waste Produkte auf dem Vormarsch

Walt Umweltschutz Sorgenfreies Einkaufen

Müll stinkt – und zwar nicht nur im wörtlichen, sondern auch im übertragenen, ökologischen Sinne. Zero Waste heißt der Ausweg – wer nicht gleich ganz so radikal durchstarten möchte, kann mit Low Waste anfangen.

Ja, ganz ohne Müll zu leben, hört sich erst einmal sehr schwer an. Wir werden auch nicht lügen – wie alle großen Umstellungen im Leben erfordert der Zero Waste-Lifestyle vor allem einen eisernen Willen und gute Planung. Hat man sich aber erst einmal eingefunden, geht es leicht von der Hand. Was vielleicht eine Hemmschwelle sein könnte, ist der radikale Lebenswandel, der auch viel Arbeit macht. Fürs erste ist Low Waste ein guter Einstieg – sprich, die schrittweise Reduzierung des Mülls. Auch wenn das Ziel vielleicht das gleiche bleibt – dadurch fällt ein Großteil des persönlichen Drucks weg und Erfolgserlebnisse stellen sich schneller ein.

Mit Low Waste starten

Gerade was Alltagsgegenstände betrifft, braucht man beim Zero Waste-Lifestyle ein paar Dinge neu. Das Tolle daran: Hier handelt es sich um einmalige Investitionen oder zumindest um Artikel, die wirklich lange verwendet werden können. Eine bunte Auswahl findest du hier.

Waschen statt wegwerfen

Unglaublich viele Artikel, die bei uns in den Müll wandern, können auch einmal gekauft, anschließend gewaschen und wiederverwendet werden. Da wären zum Beispiel Strohhalme, Binden, Wattepads oder Windeln. Gerade bei den Windeln hat sich in letzter Zeit viel getan. Keine Angst, du brauchst keine Origami-Skills mehr, um dein Kind in eine Stoffwindel zu wickeln. Heute gibt es sehr praktische Höschensysteme. Festzustellen, welche Windel für das Alter und die Größe deines Kindes die richtige ist, mag am Anfang etwas schwer sein. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du Workshop dazu besuchen, wie diese hier.

Mach dir einen Plan

Ein großer Teil des persönlichen Müllberges entsteht durch Lebensmitteleinkäufe. Alternative Lösungen zu den fertig abgepackten Lebensmitteln gibt es bereits einige. Für den Kauf von Wurst und Käse kann man zum Beispiel auch seine Lunch- und Brotboxen ins Geschäft mitnehmen. Gemüse und Obst findet man auf Bauernmärkten, die vielerorts jeden Samstag stattfinden. Für Getreide, Mehl, Hülsenfrüchte und ähnliches gibt es im urbanen Raum bereits einige Geschäfte, die sich auf den Verkauf von unverpackten Lebensmitteln spezialisiert haben.

Das Wichtigste beim Einkauf mit wiederverwendbaren Verpackungen ist aber ein Plan. Einfach mit ein paar Lunchboxen und Gläsern loszugehen und munter drauf los zu kaufen, wird nur schlecht funktionieren. Setz dich daher bevor es losgeht zuhause hin, mach dir eine Liste, was du alles brauchst, wo du es bekommst und welches Behältnis du dafür eingepackt hast. Es funktioniert auch sehr gut, wenn du bereits vor dem Einkauf deine Behälter pro Geschäft oder Markt in unterschiedliche wiederverwendbare Säcke steckst. So verlierst du im Shop nicht den Überblick und vertauscht deine Behälter nicht unabsichtlich.

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